Gesetzliche oder private Krankenversicherung?



Die Frage ob man sich lieber privat oder gesetzlich krankenversichern sollte beschäftigt wohl jeden Menschen, der irgendwann vor der Situation steht, sich entscheiden zu müssen. Was aber spricht für die gesetzliche Krankenversicherung und was für die private? Was spricht gegen das jeweilige Modell?

Nun, zuerst einmal muss man wissen, dass nicht jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich privat zu versichern. Als Selbstständiger und Freiberufler kann man diesen Weg zwar immer gehen (eine Einkommensgrenze gibt es nicht), als Arbeitnehmer muss man aber verdienstlich über einer bestimmten Grenze liegen, der Versicherungspflichtgrenze. Fällt man in einem Jahr unter diese Grenze, ist man automatisch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung integriert und muss wieder mehr verdienen um sich wieder befreien lassen zu können. Diesen Umstand sollte man bedenken wenn man sich entscheidet, kann es doch immer vorkommen, dass aus irgendwelchen Gründen das Einkommen plötzlich wieder unter die Versicherungspflichtgrenze fällt.

Was aber die meisten Menschen bewegt, überhaupt in die private Krankenversicherung zu wechseln sind die wesentlich besseren Leistungen. Die Versicherungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden in den letzten Jahren immer weiter abgebaut und sind heute fast schon nicht mehr ausreichend um ausreichende medizinische Versorgung zu gewährleisten. In der privaten Krankenversicherung kann sich der Versicherte seinen Tarif, und damit seine Leistungen, selber aussuchen und bezahlt somit auch nur für die Leistungen, die ihm dann zustehen.

Die besseren Leistungen merkt man als privat Versicherter in allen Bereichen, sei es dass man die besseren Behandlungsmethoden bekommt, oder aber dass man beim Arzt als letzter in Wartezimmer kommt und dieses als erster wieder verlässt.

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